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Satzung Stiftung

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Präambel

„Dort, wo diese beiden Ströme – aus der erneuerten Landwirtschaft kommend und aus der umfassenden Heilpädagogik erfließend –sich begegnen, da entstand der Dorf-Impuls als ein Neues, Drittes."

Karl König (1902-1966) am 4. September 1964 in Überlingen-Brachenreuthe

Mit den Anregungen aus der Anthroposophie Rudolf Steiners und der von Karl König begründeten Camphill-Bewegung arbeiten die Menschen am Lehenhof an der Verwirklichung dieses Dorfimpulses.

Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, in ihrer jeweiligen Zeitsituation solche Formen des Zusammenlebens zu entwickeln, die in gleicher Weise dem gemeinsamen Wohl als auch den Schicksalsgegebenheiten des Einzelnen dienen.
Im Zusammenwirken ihrer unterschiedlichen Fähigkeiten und Behinderungen kann sich der Raum für die Entfaltung der Biographie des einzelnen Menschen bilden.
Dafür sollen Voraussetzungen in den Bereichen Wohnen, Arbeit und Kultur geschaffen werden.

Mit Land-, Garten-, Obst- und Waldbau soll der Boden und damit die Umgebung des Lebensortes Lehenhof im Sinne des „Landwirtschaftlichen Kurses“ (Rudolf Steiner in Koberwitz 1924) gepflegt und gestaltet werden.

Austausch und Zusammenarbeit mit Nachbarn am Ort und im weiteren Umfeld, insbesondere mit den an verschiedenen Orten in der Welt tätigen, vom Camphill-Impuls inspirierten Gemeinschaften, können sich auch in Zukunft für die Arbeit am Lehenhof als förderlich erweisen.

Derzeit findet die in Deggenhausen 1964 begonnene Arbeit ihren rechtlichen Rahmen im eingetragenen Verein „Camphill Dorfgemeinschaft Lehenhof“ und in der gemeinnützigen GmbH „Camphill Werkstätten Lehenhof“; diese rufen zur Unterstützung und Ergänzung ihrer Arbeit die „LEHENHOF-STIFTUNG“ als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts zum 25. September 2008 ins Leben.

Download Satzung Stiftung (106KB)



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